Pichelsteiner – das Niederbayerische Poweressen – für ca. 8 Portionen. Sie benötigen einen Großen Topf, eine Pfanne, ein Schneidebreit, einige Schälchen und scharfe Messer:
Zutaten:
500gr Schweinefleisch Gulasch
500gr Rindfleisch Gulasch
200gr Putenbrust in dünne Streifen geschnitten
750gr gewürfelte Kartoffeln, festkochend und vorgekocht
750gr gestückelte Karotten
3x rote gewürfelte Zwiebel
3x Zehen Knoblauch
20gr. frischen Ingwer
1 gestückelten Kohlrabi
1 gestückelten Stange Lauch
1 Bund Suppengrün
3 gewürfelte Paprika gemischt
1 Bund gehackte Petersilie
50gr Butter
1 Flasche Escoffier Kalbs Fond
1,5l Wasser

Bitte achten Sie auf frisches Fleisch und frische Zutaten. Nutzen die Möglichkeit direkt beim Erzeuger z.B. Bauermarkt einzukaufen. Ich bin der festen Überzeugung, dass die besten Lebensmittel in der Regel den kürzestens Transportweg haben.
Braten Sie die drei Fleischsorten mit den gehackten roten Zwiebeln in der Pfanne scharf an – würzen sie nur mit ein wenig Salz. Parallel dazu geben Sie 1,5l Wasser und den Kalbs Fond, unbedingt ohne Geschmacksverstärker, in ein großen Topf. Damit der reduzierte Kalb Fond noch ein wenig rafinierter schmeckt, geben Sie für 30min Suppengrün dazu, welches, nach dem es weich gekocht ist, man püriert. Raspeln Sie Ingwer und 3 Knoblauchzehen zu einer Paste und rühren Sie diese in den Fond. Um eine gewisse Sämigkeit zu erzielen, raspeln Sie zwei ganze Kartoffel und zwei ganze Karotte in den Topf. Nun geben sie die rohen Karotten, den rohen Paprika, den rohen Lauch und den rohen Kohlrabi dazu. Nach einer weiteren halben Stunde Köchelns mit geringer Hitze (2-3) geben Sie die restliche Zutaten (die vorgekochten Kartoffeln, das angebratene Fleisch mit Zwiebeln) dazu und lassen alles 1-2h mit geringer Hitze weiterköcheln. Ganz zum Schluss geben sie die frische gehackte Petersiele und die Butter dazu. Achten Sie dabei auf verträgliche Hitze. Ganz besonders gut schmeckt das Gericht am nächsten Tag, dazu kochen Sie am Abend vor, verschließen den Topf mit einem Deckel und lagern ihn Kühl, beispielsweise im Keller. Am nächsten Tag nur noch aufwärmen nicht kochen. Abschmecken und nachwürzen bitte erst ganz am Schluss – da die Zutaten evtl. noch durchziehen. Guten Appetit.